Fest ohne Grenzen - Sonntag
zurück zur Berichtsübersicht
| Besonders schön an diesem Fest ohne Grenzen war, dass jede Partnerstadt einen
kulturellen Beitrag brachte, der charakteristisch für die jeweilige Mentalität ist. Nach
den temperamentvollen Beiträgen aus Tulle und Tuscaloosa steuerte Bury mit einem Monolog
von Sue Coutts (Whitefield Garrick Society) einen eher nachdenklichen Beitrag bei. Ein
altes Fräulein erzählt zuerst von ihrem beruflichen Alltag, in dem sie (ein Bürohilfe)
sich im Zentrum des Interesses fühlt. Als Sie von jüngeren Kolleginnen ausgegrenzt wird,
erkrankt Sie. Auch beim Doktor und im Krankenhaus findet Sie ihre Nischen, wo Sie sich
nützlich machen kann. Aber letztendlich stirbt Sie doch als einsame, verlassene Frau.
Sue Coutts hat es mit ihrem eindrucksvollen Spiel hervorragend verstanden, diese
Mischung aus Komik und Tragik dem Publikum zu vermitteln. |
 |

|

|
Die Freunde aus Dueville verabschiedeten sich am Sonntag nachmittags, um wieder gen Heimat
zu reisen. Die offiziellen Vertreter aus Schorndorf und den Partnerstädten (soweit noch
da), fanden sich zu einem gemütlichen Abendessen im Rathaus zusammen, um auch Pläne für
die weitere Gestaltung der Partnerschaft zu schmieden.Im Anschluss wurde gemeinsam der
letzte Schorndorfer Beitrag besucht: die Premiere des Freilichtspiels "Das große
Salzburger Welttheater", aufgeführt von der evangelischen Spielgruppe Schorndorf
unter Leitung von Erich Bauer, bildete den Abschluss des Programms. Bei zwar etwas
kühlem, aber zum Glück trockenen Wetter genossen alle diese hervorragende Darbietung,
selbst wenn sicher nicht alle ausländischen Gäste dem Text vollständig folgen konnten.
Die Leistung der Schauspieler sowie die hervorragende Ausstattung und das sich
harmonisch an das Schorndorfer Schloss anschmiegende Bühnenbild machte diese Aufführung
für alle zum Erlebnis.
|
 |
 |
Am Montag schließlich war allgemeiner Abschied angesagt: Die Gäste aus Tuscaloosa, Tulle
und Bury begaben sich nacheinander auf die Heimreise. Von allen Gästen aber konnten die
Organisatoren das schönste Lob empfangen, auf gut schwäbisch:schee
war's |
weitere Bilder vom Sonntag zurück zur Berichtsübersicht |